Mit Umzug und zünftigem Programm Feiern beendet

Mit Umzug und zünftigem Programm Feiern beendet

Fackelumzug Grundschule Mehringen
Nach dem Umzug wurde sich am Feuer gewärmt. (FOTO: FRANK GEHRMANN)

MEHRINGEN/MZ. Mit einem zünftigen Laternenumzug und einer anschließenden Feier in der Turnhalle gingen die Festtage zum 40. Geburtstag der Mehringer Schule zu Ende. Doch ausgerechnet zur Geburtstagsfeier tropfte plötzlich Wasser vom Dach durch die Decke ins Schulgebäude. Ursache waren eingefrorene Dachentwässerungen.



Als sich die Lehrer, Eltern und Kinder am späten Nachmittag zum Umzug durch den Ort formierten, war eine Dachdeckerbrigade dabei, den Schaden zu beheben. Das gelang noch vor Eintreffen des Umzuges auf dem Schulhof.

In der hübsch geschmückten Turnhalle konnte Schulleiterin Silvia Wollmann den Ortsbürgermeister Albrecht Schneidewind, viele Eltern und mehrere ehemalige Schüler der Schule begrüßen, die mit ihren kulturellen Beiträgen in das Programm eingebaut waren. "Ich bin stolz, den 40. Geburtstag der Schule zu feiern. Es ist jeden Tag eine Freude für mich, hier zu arbeiten", erklärte die Schulleiterin. Als das schönste Geburtstagsgeschenk nannte sie die Zusage der Stadt, im nächsten Jahr das Dach zu erneuern und das Schulgebäude zu renovieren.

Ortsbürgermeister Schneidewind gratulierte zum 40. Geburtstag und bescheinigte den Lehrern und Schulangestellten, dass hier eine tolle Arbeit geleistet wird. "Die Schule ermöglicht den Kindern einen guten Start in das Leben. Es ist gut, dass die Schule von Eltern mitgetragen wird", so Schneidewind.

Dann waren die Kinder mit ihrem Programm an der Reihe. "Hoch lebe das Geburtstagskind, weil wir gerne Schüler sind", hieß es von den Schülern. Danach erfuhren die Gäste von den Schülern etwas über die 300-jährige Schulgeschichte in Mehringen.

Natürlich fehlten auch die Streiche der bösen Buben Max und Moritz nicht. Sie hatten ihrem Lehrer Pulver in seine Tabakpfeife gestopft. Das angesteckt, auch richtig in der Pfeife verpuffte. Fazit der Streiche von Max und Moritz: "So etwas Böses würden wir unseren Lehrern nicht antun." Danach durften Schüler und ehemalige Schüler wie Jasmin Bodewei als Tänzerin, Philipp Dietrich als Schlagzeuger, Flötenspielerin Leah und Benny mit dem Saxophon zeigen , was sie können. Dafür gab es viel Beifall. Mit flotten Tänzen verschiedener Tanzgruppen fand die Feier ihren Abschluss.

Mitteldeutsche Zeitung VON HAJO MANN, 12.12.10

von Annika am 23.12.2010, 07:54 Uhr  

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