Gemeinsam stark
Die Jugendfeuerwehr in Mehringen ist wieder gewachsen. Darüber freut sich Jugendwart Martin Bork (hinten, rechts). (FOTO: FRANK GEHRMANN)
Die Ortsfeuerwehren von Mehringen, Drohndorf und Freckleben wollen zukünftig verstärkt zusammenarbeiten. Das kündigte Mehringens Wehrleiter Axel Trimpert auf der Jahreshauptversammlung am Sonnabend an.
Fördermittelbescheid ist immer noch nicht da
Seit ziemlich genau zwei Jahren werden die Schüler aus Mehringen in ihrem Ausweichquartier im Bestehornpark unterrichtet. (FOTO: FRANK GEHRMANN)
ASCHERSLEBEN/MEHRINGEN/MZ. Das Licht am Ende des Tunnels ist nicht heller geworden und auch nicht näher dran als noch im Herbst. Im Oktober hätte bereits der Bescheid kommen sollen. Der Bescheid, in dem steht, dass 600 000 Euro aus dem sogenannten Stark III-Programm für einen Ersatzbau der Mehringer Kindertagesstätte "Villa Kunterbunt" fließen werden. Doch nichts dergleichen ist seither passiert: "Wir warten bis heute auf die Förderwürdigkeitszusage und werden von Woche zu Woche vertröstet", moniert Ascherslebens Oberbürgermeister Andreas Michelmann.
Jugend kämpft um Club

Die Mehringer Jugend braucht eine Bleibe. (FOTO: PRIVAT)
MEHRINGEN/MZ. Was den Jugendlichen in Mehringen fehlt? Ein Dach über dem Kopf. "Von heute auf morgen wurde unser Jugendclub geschlossen", sagt Lucas Fischer. Aus denselben Gründen, aus denen auch der Unterrichtsbetrieb der benachbarten Grundschule nach Aschersleben verlagert werden musste: Wassereinbruch. 2011 war das. Getan hat sich seitdem in Sachen Jugendclub nichts. Nur der Unmut unter den Jugendlichen ist gewachsen. "Wir wollen uns irgendwo treffen können", erklären der 16-Jährige und sein Kumpel Pierre Mattern. Momentan sei das nur draußen oder bei jemandem zu Hause möglich. "Für Neue ist die Kontaktaufnahme schwer", haben sie doch keinen Anlaufpunkt.
Maniküre fürs Pferd
Das Eisen glüht schon. (FOTO: FRANK GEHRMANN)
MEHRINGEN/MZ. Wie man ein Hufeisen richtig aufhängt? Erik Meier zuckt mit den Schultern. "Die einen sagen, die Öffnung gehört nach oben, damit das Glück reinfallen kann." Andere behaupten das Gegenteil. Auf seinem Auto zeigt die offene Seite jedenfalls nach unten, damit nichts Schlechtes darnieder prasselt und das Gute auslaufen und sich verbreiten kann. Der Aberglaube erlaubt beides, sagt er. Und das lässt einen Schluss zu: Ein Hufeisen hängt immer richtig.
Schüler lernen vom Meister Neo Rauch

Spielerisch lernt es sich am besten. (FOTO: FRANK GEHRMANN)
ASCHERSLEBEN/MZ. Lisa, Marvin, Luisa und Jasmin haben ganz genau hingesehen und danach aufgeschrieben, was sie auf dem Bild "Bann" von Neo Rauch gesehen haben. "Ein sechsäugiges Eselstiermonster", sagt die neunjährige Lisa überzeugt. Und daneben "entweder einen Maler oder einen Schauspieler". So sicher ist sich die Grundschülerin aus Mehringen da nicht. Erkannt haben sie und ihre Mitschüler aber noch die Silhouette von Aschersleben - an den typischen Kirchtürmen nämlich.